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Inhalt der Website: Isabella Uhlmann - Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten und unterstützen war schon als junge Frau ein grosses Anliegen von mir, und ist es noch heute. Mit grosser Liebe versuche ich dieser immer wieder neuen Aufgabe nachzukommen. Mein Wunsch zu verstehen, und auf allen drei Ebenen von Körper - Seele - Geist zu arbeiten, hat dahin geführt, dass ich die Rückführungen (auf Wunsch) immer mehr mit Körperarbeit kombiniere. Seelische Hintergründe aufzudecken und dem Körpersymptom entlang zu gehen erscheint mir sinnvoll und ganzheitlich. So können durch seelische und körperliche Berührungen Vorstellungen und Blockaden aufgelöst werden. Neue Wege und Potenziale werden frei und sichtbar.

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Glossar

Autonomes Nervensystem

auch ANS genannt. 

Man unterscheidet grob zwischen dem willkürlichen und dem unwillkürlichen Nervensystem. Das willkürliche Nervensystem ist durch unseren Willen beeinflussbar, damit können wir z. B. die Bewegung der Muskeln steuern. Das unwillkürliche, auch autonomes Nervensystem genannt, ist durch unseren Willen nur wenig beeinflussbar und steuert u. a. die Funktion der inneren Organe. 

Das autonome Nervensystem wird unterteilt in Sympathikus und Parasympathikus. Einfacher ausgedrückt könnte man den Sympathikus als Kampfnerv und den Parasympathikus als Erholungsnerv  bezeichnen.

Bei  Anspannung, in Kampfstimmung, wird der Sympathikus alle notwendigen Stoffe und alle notwendigen Veränderungen des Körpers auf Kampf abstimmen, währenddessen der Gegenspieler, der Parasympathikus, in der Ruhephase den ganzen Körper auf Erholung einstimmt.

Wird der Sympathikus aktiviert:

  • Beschleunigte Atmung – erhöhter Puls
  • Erhöhter Blutdruck
  • Erweiterte Pupillen
  • Bleiche Hautfarbe – eher kalte Haut
  • Verstärktes Schwitzen (feuchte Hände)
  • Kalte Haut
  • Verringerte Verdauungsaktivität

Wird der Parasympathikus aktiviert:

  • Verlangsamung der Atmung – niederer Puls
  • Absinken des Blutdruckes
  • Verengen der Pupillen
  • Die Haut rötet sich 
  • Haut fühlt sich eher trocken an 
  • Gesteigerte Verdauungsaktivität

Coping

Bewältigung einer schwierigen Lebenssituation. Strategien, Verhaltensweisen und Umgang für die Bewältigung von Stressoren und belastenden Ereignissen.

Dissoziation

taucht häufig im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen auf. Dissoziieren zu können, ist eine Fähigkeit, welche bei traumatischen Erlebnissen das „Überleben“ sichert. Dissoziation „Ist ein psychologischer Zustand, bei dem die Erinnerung an ein Ereignis in einzelne Teile gespalten ist, die dem Bewusstsein zu keiner Zeit weder vollständig noch einzeln zugänglich sind. (Braun 1998, Levine 1997)“

Das traumatische Erleben wird abgespaltet um sich vor den unerträglichen Gefühlen, Ängsten und körperlichen Schmerzen zu schützen. Leichte Formen von Dissoziation sind jedem Menschen bekannt: Tagträume, oder wenn Menschen den bekannten „Tunnelblick“ haben und sie sich in einer ganz anderen Welt befinden, usw. Diese Art von Dissoziationen sind steuerbar – im Gegensatz zur Dissoziation, welche nach traumatischen Ereignissen auftreten kann. 

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprossing = Abschwächung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen.

Endorphine

Körpereigene Substanzen, die eine mit dem Morphin vergleichbare schmerzstillende Wirkung besitzen und vor allem in körperlichen Extremsituationen ausgeschüttet werden (endogene Morphine).

Explizites Gedächtnis

oder auch deklaratives Gedächtnis genannt ist für Zeit und Ort, Fakten, episodische und biographische Geschehnisse zuständig. (Hippocampus-System > explizite Erinnerung, bei Reizüberflutung kann das Hippocampus-System nicht mehr speichern).

Flashback

sind Erinnerungsblitze (Nachhallerlebnisse) an erlebte, verdrängte Traumata. Ein Flashback kann durch Schlüsselreize hervorgerufen werden. Solche angstbesetzten Erinnerungsblitze- oder Zustände können auch körperliche Reaktionen auslösen.

Hyperarousal

chronisch aktiviertes ANS

Implizites Gedächtnis

oder auch non-deklaratives Gedächtnis, speichert automatische Abläufe, welche durch häufige Wiederholungen mit der Zeit gelernt und gespeichert wurden. (Amygdala-System, > emotionale Erinnerung, wird bei Stressüberflutung aktiviert > automatische Abläufe.

Imaginative Techniken

werden in der Trauma-Arbeit sehr oft verwendet. Sie dienen der Stabilisierung und der Selbstberuhigung und helfen, dem durch Flash-Backs und Intrusionen ausgelösten Entsetzen und Ängsten etwas entgegenzusetzen. Der Betroffene lernt „gute Gegenbilder“ zu finden, um sich damit von den Schreckensbildern zu distanzieren.   Dazu arbeitet man  mit der Vorstellung des Klienten. Er „erzeugt“ innere Bilder, innere „Filme“. In diesen Bildern, Filmen kann der Klient sich bewegen, er kann fühlen, riechen, tasten, sprechen etc. Übungen wie der „innere sichere Ort“, Tresorübung, Beobachterübung etc.  helfen dem Klienten, wieder neues Selbstvertrauen zu bekommen.

Die Kraft der Imagination ist immens, weil die Vorstellung gefühlsmässig wie körperlich fast real erlebt wird. 

Intrusion

sich ins Gedächtnis drängende Erinnerungen und Gedanken an ein traumatisches Ereignis, ohne dass der Betroffene das bewusst will. 

Dies ganz im Gegensatz zu Konstriktion, welche das Bedürfnis in Ruhe gelassen zu werden ausmacht. Auch Dinge und Bilder, welche an das schreckliche Ereignis erinnern, wollen vom Betroffenen vermieden werden.

Limbisches System

zwischen dem limbischen System und dem autonomen Nervensystem (ANS) besteht eine Beziehung. Die Aufgabe des limbischen Systems besteht darin, eine Situation, ein Ereignis zu beurteilen, um den Körper entweder auf eine Aktivität vorzubereiten oder  in den Ruhestand zu versetzen. Das limbische System reagiert auf extreme Situationen insofern, als dass es u.a. Hormone ausschüttet, welche den Körper veranlassen, sich auf eine Verteidigungsreaktion vorzubereiten. Das sympathische Nervensystem wird dadurch aktiviert, das heisst, dass Herzschlag und Atmung sich erhöhen, dass mehr Blut von der Peripherie in die Muskeln befördert wird, usw., damit der Körper für Kampf oder Flucht mobilisiert werden kann.

Ressourcen

Zur Stabilisierungsphase gehört das Erarbeiten von Ressourcen. Bestehende Ressourcen werden aktiviert und/oder verstärkt. Dazu werden verschiedene Techniken der positiven Imagination wie etwa der innere sichere Ort, der innere Beobachter, Tresorübung, die Helferkonferenz etc. eingeübt und verwendet.  hilfreiche Imaginationen. 

Trauma

Traumatisches Ereignis ist ein Ereignis, welches lebensbedrohlich für sich selbst oder für nahestehende Personen ist: Beispiel: Krieg, Verlust einer nahestehenden Person, Unfall, Operation, Vergewaltigung etc.

Traumaexposition

Zielsetzung der Traumaexposition ist eine Auseinandersetzung mit der Traumatisierung, so dass das Trauma bewusst in seiner Gesamtheit wahrgenommen werden kann als ein „raum-zeitlich“ begrenztes Ereignis. Der Betroffene lernt, diese belastenden Inhalte ins „Damals und Dort“ zu verweisen, resp. in die eigenen Vergangenheit zu integrieren. Die wichtigste Voraussetzung für eine Traumakonfrontation ist eine ausreichende Stabilisierung, die Fähigkeit der Affektkontrolle und Selbstberuhigung. Dies sollte unbedingt unter fachkundlicher, therapeutischer Begleitung geschehen. Der Betroffene muss sich bei seinem Therapeuten sicher und getragen fühlen. 

Traumatischer Stress

ist die psycho-biologische Reaktion auf ein traumatisches Ereignis. Charakteristisch dafür ist eine Übererregung des Sympathikus – es kann jedoch auch der Parasympathikus aktiviert werden. Wichtig: Ein traumatisches Ereignis führt nicht bei jedem Menschen zu einer Traumatisierung!

Post-traumatischer Stress

PTS, entsteht, wenn der traumatische Stress weder durch Kampf noch Flucht erfolgreich gelöst werden kann, wenn der Stress nach einem traumatischen Erlebnis weiterhin bestehen bleibt. Die allgemeine Funktionsfähigkeit dieses Menschen wird bei PTS nicht gestört. Charakteristische Symptome für PTS können Flashbacks und/oder Dissoziation sowie chronische Übererregung des ANS sein.

Posttraumatische Belastungsstörung

PTBS  ist eine mögliche Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse, welche an der eigenen Person, aber auch an fremden Personen erlebt wird und welches noch nicht aufgelöst wurde. Die PTBS ist mit einer starken Beeinträchtigung der alltäglichen  Funktionsfähigkeit verbunden. Drei zentrale Merkmale für eine PTBS sind: Wiedererleben, Einschränkung und Übererregung. 

Der Betroffene ist in seiner natürlichen und gewohnten Lebensweise auf schwerwiegende Art und Weise beeinträchtig. In vielen Fällen kommt es zum Gefühl von Hilflosigkeit und durch das traumatische Erleben zu einer Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses. Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, übermässige Wachsamkeit, Übererregung des ANS können Anzeichen sein. Die Übererregung zeigt auf, dass das traumatische Ereignis im Körper und/oder in Gedanken erinnert wird. 

Akute Belastungsstörung

Der Verlauf ist ähnlich wie bei PTBS. Die Belastungsstörung ist jedoch von begrenzter Dauer: einige Tage bis einige Wochen.

Chronische Belastungsstörung

Die Dauer der Symptome beträgt 3 Monate und mehr. Die Symptome werden in drei Gruppen eingeteilt: Wiedererleben, Vermeidungsverhalten und ein erhöhtes Erregungsniveau. Dazu können Flashbacks und Dissoziation kommen.

Phasen der Traumabehandlung

  1. Stabilisierungsphase,
  2. Traumabearbeitungsphase oder Traumasynthese
  3. Traumaintegrationsphase

Trigger

ist ein Auslöser, ein Reiz. Dieser Reiz – das kann ein Duft, ein Geräusch, oder irgendein  anderer Sinneseindruck sein, welcher an eine vergangene Situation erinnert. Erinnerungen werden wachgerufen, wenn der Betroffene in eine ähnliche Situation wie bei der ursprünglichen Traumatisierung  gerät. Dieses "Wiedererinnern" hat oftmals Wiedererlebenscharakter.

Isabella Uhlmann

Isabella C. Uhlmann · Praxis: Bergstrasse 31 · CH-8890 Flums · Tel. +41 (0)81 710 54 52 · E-Mail · Lageplan
Meine Internet-Adresse: www.rueckfuehrungen.ch

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